Nach einem starken Jahresstart hat der Goldpreis im September deutlich an Schwung verloren. Nachdem das Edelmetall im August noch kräftig zugelegt hatte, verbuchte es im September ein Minus von 6,6 Prozent. Auf Sicht von zwölf Monaten bleibt die Bilanz mit einem Plus von acht Prozent aber weiterhin deutlich positiv.
Hauptgrund für die Verschnaufpause war eine geldpolitische Straffung gleich mehrerer großer Notenbanken, die dem zinslosen Edelmetall zunehmend Konkurrenz durch verzinste Anlagen bescherte (-> Opportunitätskosten).
Der Goldpreis hat im August erneut für Aufsehen gesorgt. Gleich mehrere Entwicklungen kamen zusammen und sorgten dafür, dass Privatanleger dem Edelmetall verstärkt Aufmerksamkeit schenkten: Turbulenzen an den Anleihemärkten, eine spürbar anziehende Nachfrage bei Gold-ETFs sowie ein wachsender Optimismus unter Edelmetallanalysten. Der folgende Überblick ordnet die wichtigsten Einflussfaktoren ein.


